Fluoridierungsschiene

*

Die Fluoridierungsschiene ist eine Miniplastschiene bzw. Umgangssprachlich Zahnschiene.

Fluoridierungsschienen werden in der Zahnmedizin verwendet als Miniplast-Schiene, besser bekannt als Aufbissschiene oder Okklusionsschienen, in die Fluoridgel eingelegt werden kann um den Zahnschmelz zu härten. Die Wirkung, welche mittels Fluoridierungsschiene erreicht wird, kann nur schwerlich durch Zahnpasta oder fluoridhaltiges Trinkwasser erreicht werden. Bei einer individuellen Miniplastschiene zur Fluoridierung wird eine individuelle Zahnschiene durch das Zahnlabor hergestellt. Diese wird mit einem fluoridhaltigen Gel gefüllt und für 15 Minuten eingesetzt. Dies bewirkt einen optimalen Schutz gegen Karies (Kariesschutz). Die aus Kunststoff hergestellten Fluoridierungsschienen können vom Zahnpatienten auch nachts getragen werden.

Fluorverbindungen (Fluoride) bieten einen unübertroffenen Schutz vor Karies indem sie sich in die Zahnstruktur einlagern und dadurch den Zahn “härten”, d.h. äußerst widerstandsfähig gegen die besonders aus Zucker und Stärkeprodukten freigesetzten Säuren machen. Diese Erkenntnis kommt nicht aus irgendeinem Forschungslabor der pharmazeutischen Industrie - wie Gegner der Fluoride dies immer wieder behaupten - sondern stammt aus epidemiologischen Untersuchungen.

Chemisch bestehen die Fluoride aus den hochgiftigen Elementen Chlor und Fluor, sie sind nahe verwandt mit dem lebenswichtigen Kochsalz, welches ebenfalls aus den hochgiftigen Elementen Chlor und Natrium besteht Aber wie man beim Kochsalz sieht, ist die Verbindung zweier giftiger Grundsubstanzen ein äußerst lebensnotwendiges Salz. Ebenso verhält es sich bei den Fluoriden. Die “Giftigkeit” der Fluoride ist nach wissenschaftlichen Untersuchungen fast 10mal geringer als die von Kochsalz und sie sind weltweit die am gründlichsten untersuchten Medikamente.

Fluoridzufuhr:

über den Körper:
  • durch Tabletten (ärztlicher Rat ist unbedingt erforderlich)
  • mit Fluor angereichertes Speisesalz
  • durch Milch (Milchfluoridierung)
  • durch Mineralwasser (Mineralwässer mit einem Fluoridgehalt von über 5 mg/l werden als “Heilwässer” bezeichnet)
  • durch Trinkwasser (Trinkwasserfluoridierung), kann durch örtl. Wasserwerk erfragt werden.

Es sollte stets nur eine Art dieser Zufuhr gewählt werden, um Überdosierung zu vermeiden!

lokale Zufuhr:

  • durch Zahnpasten, welche z.B. mit Aminfluorid (max. 0,15% und bei Kinderzahncremes 0,025-0,05%) angereichert sind
  • Applikation von Fluoridlacken in der Zahnarztpraxis
  • durch Mundspülungen