Wissenswertes für Eltern

Sie als Eltern, sind diejenigen, denen das Wohl Ihrer Kinder am meisten am Herzen liegt, dazu gehört auch die Zahngesundheit. Dies ist nur durch ausreichend prophylaktische Heimpflege und professionelle Vorsorge in der Zahnarztpraxis möglich. Wie Sie es vielleicht selbst schon erfahren haben, kostet Zahnersatz heutzutage ein kleines Vermögen, drum lieber kleinere Summen für die Vorsorge investieren.

Nach dem Motto: Wer in der Jugend regelmäßig vorsorgt, kann sich im Alter auch ein kleines Extra leisten.

Worauf Sie bei der Heimpflege achten sollten:

  • Fluoridiertes Speisesalz
  • Die richtige Zahnbürste und -pflege
  • Kindern unter 12 Jahren können selbst bei größter Mühe ihre Zähne nur sehr unvollständig reinigen, da die motorischen Fähigkeiten noch nicht voll ausgebildet sind. Deshalb ist bis zu diesem Alter eine Nachreinigung durch die Eltern sehr wichtig. Aber auch danach sollten regelmäßigen Kontrollen mit Zahnbelagsfärbetabletten erfolgen.
  • Fluoridierte Kinderzahnpasten (siehe “Prophylaxe”)

Achtung: versteckter Zucker

Versteckter Zucker ist in Lebensmitteln:

  • Die häufig als ”gesund” eingestuft werden: zum Beispiel in Fruchtjoghurt, Müsliriegeln, Trockenfrüchten und Honig.
  • Die kaum oder gar nicht süß schmecken: in Zwieback, Cornflakes, saure Gurken, Chips oder Ketchup, aber auch in Hustensaft und Baby-, Kinder- und Instanttees.
Nicht die Menge des Zuckers alleine macht den Zähnen Probleme. Entscheidend ist, wie oft Ihr Kind Zucker ißt. Gerade die Häufigkeit des Zuckerkonsums trägt zur Zerstörung der Zähne bei.

Tips & Tricks

  • Verbotenes ist meist besonders reizvoll. Sinnvoll reduzieren und trotzdem genießen, heißt die Lösung. Lassen Sie Ihr Kind lieber mit Genuß alles auf einmal oder direkt nach den Mahlzeiten naschen.
  • Ersetzen Sie zuckerhaltige Getränke und Fruchtsäfte durch Mineralwasser oder einen selbst zubereiteten ungesüßten Früchtetee.
  • Tauschen Sie Limo & Co. gegen eine selbst zubereitete Saftschorle (ein Teil Fruchtsaft plus zwei Teile Mineralwasser).
  • Süßigkeiten, auf denen das “Zahnmännchen mit Schirm” abgebildet ist, sind eine zahnfreundliche Alternative.

Die Vorsorge in der Zahnarztpraxis

  • Aufklärung und Übungen über die richtige Zahnpflege und Zahnpflegemittel.
  • Zahnreinigung (Politur der Zähne), durch die glatten Zahnoberflächen, fällt das Putzen zu Hause viel leichter und Beläge können auf der Zahnoberfläche nicht so gut haften.
  • Fluoridierung der Zähne (auftragen eines schmelzhärtenten Zahnlackes).
  • Die Fissurenversiegelung, Fissuren und Grübchen unterliegen einem hohen Kariesrisiko, da sie Keimen einen idealen Lebensraum bieten. Die Zahnbürste kommt häufig nicht ausreichend zum Zuge.

Für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 17 Jahren wird von den Krankenkassen ein großer Teil dieser Vorsorgemaßnahmen übernommen.
Weitere Informationen finden Sie unter: “Schwangerschaft”.