Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Matthias Schmidt

Kariessauerstofftherapie

Neue Methoden

Kariessauerstofftherapie(Ozontherapie)

In der Zahnmedizin wird von einigen Zahnärzten Ozon eingesetzt, um Karies ohne Bohren zu behandeln. Außerdem kann Ozon zur Wurzelkanal-Desinfektion oder Sterilisation von Zahnflächen verwendet werden. Bei der Kariesbehandlung von kleinen Defekten (Initialkaries) wird Ozon direkt auf den befallenen Zahn aufgetragen, um die Kariesbakterien abzutöten, es wird keine Zahnsubstanz entfernt. Bei größeren kariösen Defekten ist dagegen eine vorherige Entfernung der kariösen Substanz mittels Bohrer oder Laser nötig. Die so erhaltene Kavität kann anschließend mit Ozon begast werden, um Restbakterien zu eliminieren. Anschließend wird der Zahn remineralisiert. An schwer zugänglichen Stellen und unter vorhandenen Füllungen ist keine Behandlung mit Ozon möglich. Außerdem wird teilweise ozoniertes Wasser sowohl zur Behandlung von Gingivitis (Zahnfleischentzündung) und Parodontitis als auch zur antimikrobiellen Mundspülung eingesetzt.

Der Einsatz des Ozons in der Zahnmedizin erfordert ein Umdenken in der Diagnose und der Therapie der Karies. Während kariöse Zähne mit Substanzverlust (größere Löcher) nicht mit Ozon mehr behandelt werden können, muss der Einsatz Ozons bereits in der Phase der Infektion des Zahnes mit kariesrelevanten Keimen stattfinden. Erst nachdem die Keime mit der Ozontherapie im Zahn deutlich reduziert worden sind, kann eine Fluoridtherapie einen größeren Schutz des Zahnes vor Demineralisation bieten. Studien geben mittlerweile vielversprechende Hinweise, dass durch die schmerzlose Anwendung von Ozon in Verbindung mit einer intensiven Fluoridierung insbesondere bei ängstlichen Kindern erfolgreich behandelt bzw. vorgebeugt werden kann. Die Kosten für Ozonbehandlungen bei Karies werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

 

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